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Mobilität und Nachhaltigkeit.

Mobilität und Nachhaltigkeit.

Weiche Nase und Softschnauze.

Weiche Nase und Softschnauze.

Mit der Automatischen Distanzregelung wird es leichter, den Sicherheitsabstand einzuhalten und erhöhten Bußgeldern zu entgehen.

Seit Ende 2005 gelten für Autohersteller sowohl in Europa als auch in Japan höhere Anforderungen an den Fußgängerschutz. Die EU-Fußgängerrichtlinie erfordert von neu entwickelten Fahrzeugen eine nachgiebige Frontpartie, die das Verletzungsrisiko bei einem Zusammenprall mit Erwachsenen und Kindern reduzieren soll. Das ebenfalls 2005 in Kraft getretene japanische Gesetz zum Fußgängerschutz stellt ähnliche Anforderungen, die vor allem die Gestaltung der Stoßfänger und der Motorhaube betreffen. Dies soll auch zu einem Rückgang der getöteten Fußgänger führen.

Bei Volkswagen geht Dr. Thorsten Strutz, Leiter der Abteilung "Pkw Sicherheit", davon aus, dass die neuen gesetzlichen Vorgaben die Zahl der getöteten Fußgänger halbieren könnten. Seit dem so genannten "Experimental Safety Volkswagen" Anfang der 70er Jahre hat das Unternehmen in zahlreichen Forschungsprojekten die Sicherheitssysteme für seine Modelle ständig weiterentwickelt. Der Schutz von Fußgängern ist inzwischen fester Bestandteil bei der Entwicklung aller neuen Modelle.

Um die gesamte Vorderfront der Modelle nachgiebiger zu machen, werden die Stoßfänger in mehreren Schichten aufgebaut, so dass sie einen Aufprall besser abfedern können. So besteht beim Passat das Stoßfängersystem aus einem zusätzlichen Fußgängerschutz-Querträger, der mit verformbarem Kunststoff abgedeckt ist. In den Stoßfänger selbst ist weicher Schaum eingelassen. Beides zusammen bildet eine Knautschzone und schützt das Bein des Fußgängers, indem die Wucht des Aufpralls abgemildert wird.