HomeIHilfeIDialogIEnglishIVolkswagen WeltweitIVolkswagen Nutzfahrzeuge
Mobilität und Nachhaltigkeit.

Mobilität und Nachhaltigkeit.

Nachhaltige Herausforderung.

Nachhaltige Herausforderung.

Abschlussbericht zum Projekt Mobilität 2030.
2004 stellte der World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) seine neueste Studie zum Verkehrsgeschehen der Zukunft vor. „Mobilität 2030 – Die Herausforderungen der Nachhaltigkeit meistern“ heißt der Abschlussbericht des Projekts „Nachhaltige Mobilität 2030“. Der WBCSD, zu dessen Gründungsmitgliedern Volkswagen zählt, ist ein Zusammenschluss aus 170 internationalen Unternehmen, die das gemeinsame Ziel der nachhaltigen Entwicklung mit den drei Säulen Wirtschaftswachstum, ökologisches Gleichgewicht und sozialer Fortschritt verfolgen.

Im Jahr 2000 begannen zwölf Unternehmen aus der Automobil- und Energiebranche, darunter auch Volkswagen, Lösungsansätze für eine nachhaltige – d.h. zukunftsverträgliche – Mobilität von Menschen, Gütern und Dienstleistungen im Straßenverkehr von Industrie- und Schwellenländern zu erarbeiten. Der Bericht stellt fest, dass der Verkehr in Zukunft anders vonstatten gehen muss als heute, wenn die gegenwärtige Entwicklung anhält. Eine nachhaltige Mobilität kann erreicht werden, aber nicht von einer Firma, einer Industrie oder einem Land allein, sie erfordert Kooperation von allen Bereichen der Gesellschaft, lautet ein Fazit der Studie. Inzwischen wurde die Studie auf Konferenzen und Symposien zur Energie- und Verkehrspolitik, z.B. der EU-Konferenz „Energy in Motion“ im Oktober 2004 in Amsterdam und dem Weltbank/WRI-Workshop zu Urban Transport im Januar 2005 in Washington intensiv diskutiert.

Initiative für eine nachhaltigere Entwicklung gefordert
In dem Bericht wird deutlich, dass es keinen einzelnen Lösungsansatz gibt nachhaltige Mobilität zu erreichen. Auf den Sektor Kraftfahrzeug- und Kraftstofftechnologie werden einschneidende Veränderungen zukommen. Insgesamt wurden sieben Ziele vorgeschlagen, deren Erreichen die Chancen für eine nachhaltige Mobilität deutlich verbessern:
  • Senkung konventioneller Verkehrsemissionen auf ein Maß, innerhalb dessen gesundheitsschädliche Schadstoffe weltweit keine Rolle mehr spielen.
  • Senkung verkehrsbedingter Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau.
  • Deutliche Verringerung der Verkehrstoten und Verletzten weltweit.
  • Reduzierung des verkehrsbedingten Lärms.
  • Stauvermeidung.
  • Verringerung des „Mobilitätsgefälles“ in einzelnen Ländern sowie zwischen den ärmsten und reichsten Ländern.
  • Verbesserung der Mobilitätsmöglichkeiten für die Bevölkerung in Industrie- und Entwicklungsländern.

Für die Unternehmen bilden diese Ziele den Rahmen einer globalen Initiative für eine nachhaltigere Entwicklung der weltweiten Transportsysteme im 21. Jahrhundert.

Ähnlich äußerte sich auch Sir Charles Nicholson, Chairman der bei dem Projekt federführenden Sustainable Mobility Project Working Group. Für nachhaltige Mobilität gebe es keine Wunderlösung, sagte er, doch habe man durch die Studie Klarheit über die technologischen Lösungen sie zu erreichen erhalten. Letztlich entscheide die Gesellschaft, welche Lösung zum Einsatz komme, wie teuer sie sein dürfe und wie schnell sie herbeigeführt würde. „Der Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Nutzern der Mobilität ist der einzige Weg zum Erfolg, ein sehr wichtiges Element für positive Veränderungen ist vor allem eine Umsteuerung hin zur sauberen Technik in den Entwicklungsländern“, sagte Nicholson.