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Mobilität und Nachhaltigkeit.

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Arten- und Naturschutz in Brasilien

Arten- und Naturschutz in Brasilien

Am brasilianischen Standort Sao Carlos setzt sich Volkswagen für die Erhaltung der bedrohten Cerrado-Baumsteppe ein.

Am brasilianischen Standort Sao Carlos setzt sich Volkswagen für die Erhaltung der bedrohten Cerrado-Baumsteppe ein.
Von allen Ökosystemen Brasiliens wurde der Cerrado am stärksten durch den Menschen beeinträchtigt. Heute bestehen nur noch etwa 20 Prozent des ursprünglichen Gebiets, d. h. eine Fläche von circa 200 Millionen Hektar. Die Baumsteppe zeichnet sich aus zum einen durch Trockenwald mit einer Vielzahl kleiner Bäume mit krummen, knorrigen Stämmen und einer dicken Rinde, zum anderen durch strauch- und grasbewachsene Ebenen mit nur vereinzeltem Baumbewuchs. Die Region dient unzähligen Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum. Symbol des Cerrado ist der Rotfuß-Seriema (Cariama cristata).

Bereits seit 1996 setzt sich Volkswagen über Partnerschaftsprojekte mit dem Parque Ecológico de São Carlos für Tiere der Cerrado-Steppe ein. Mit Unterstützung von Volkswagen haben in dem Park zwei vom Aussterben bedrohte Tierarten einen neuen Lebensraum gefunden. Die beiden seit 10 Jahren in einem Freigehege lebenden Brillenbären (Tremarctos ornatus) sorgten 2003 mit der Geburt von zwei Jungen für ein freudiges Ereignis. Und so soll auch der Guará-Wolf, dessen natürlicher Lebensraum zunehmend zerstört wird, in dem größten Park seiner Art im Bundesstaat São Paulo eine neue Heimat finden.

In einem neuen Projekt will das Motorenwerk Sao Carlos in einem gesetzlichen Schutzgebiet auf seinem Standortgelände zur Wiederherstellung des ursprünglichen Cerrado-Lebensraums beitragen. In den kommenden 18 Monaten soll der bisherige Bestand an Eukalyptusbäumen auf nahezu 40.000 Bäume verschiedenster einheimischer Arten aufgeforstet werden. Zu den 63 Baumarten, die auf dem insgesamt 140.000 Quadratmeter großen Gelände angepflanzt werden sollen, gehören die Spanische Zeder (Cedrela odorata), Cabreúva (Myroxylon balsamum), Embaúba (Cecropia spp.), Ipê (Tabebuia spp.), Urucum (Bixa orellana) und Jequitibá rosa (Cariniana legalis). Mit dem São Carlos-Projekt will Volkswagen der heimischen Pflanzenwelt sowie den zahlreichen gefährdeten Tierarten, darunter Mähnenwolf (Chrysocyon brachyurus), Spießhirsch (Mazama gouazoubira), Ameisenbär und Puma (Puma concolor) deren angestammten Lebensraum zurückgeben. "Die Regenerierung des Reservats wird in einigen Jahren abgeschlossen sein. Das Gebiet kann dann schrittweise von Tierarten bevölkert werden, deren natürlicher Lebensraum zerstört wurde", freut sich Márcio Lima, der örtliche Umweltbeauftragte von Volkswagen.

Artenschutz

Durch die Partnerschaft mit dem Parque Ecologico "Dr. Antonio Teixeira Vianna" in São Carlos hat das Volkswagen-Motorenwerk bereits viel zum Schutz bedrohter Tierarten beigetragen, darunter Brillenbär (Tremarctos ornatus), Mähnenwolf, Andenkondor (Vultur gryphus), Rotbauchdrossel (Turdus rufiventris), Grünschwingen-Saltator (Saltator similis), Saffranammer (Sicalis flaveola) und Schwarzkopf-Reisknacker (Oryzoborus angolensis)

Was Sie vielleicht noch nicht über den Cerrado wussten:

  • Die Region unterscheidet zwei Jahreszeiten, einen trockenen "Winter" und einen regenreichen "Sommer".
  • Der Boden ist meist sandig und weist aufgrund des reichlich vorhandenen Aluminiums einen hohen Säuregehalt und nur wenige organische Substanzen auf.
  • Einige Pflanzen haben über 15 Meter lange Pfahlwurzeln, über die sie Wasser aus Erdschichten beziehen können, die selbst in Dürreperioden noch feucht sind.
  • Andere Pflanzen speichern unterirdisch Wasser und Nährstoffe.