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Mobilität und Nachhaltigkeit.

Mobilität und Nachhaltigkeit.

Dresden (Deutschland).

Dresden (Deutschland).

Das Volkswagen-Werk in Dresden, auch „Gläserne Manufaktur“ genannt, ging im Dezember 2001 als Fertigungsort für den VW Phaeton in Betrieb. Ein großer Teil der Montage der Oberklassen-Limousine von Volkswagen erfolgt in Dresden durch reine Handarbeit. Rund 800 Mitarbeiter inklusive Logistikzentrum sorgen dafür, dass jährlich rund 6.000 nach sehr individuellen Kundenwünschen gefertigte Phaetons ausgeliefert werden.

Manufaktur als Produktionskonzept
Europas größter Automobilproduzent realisiert als erster Hersteller ein Produktionskonzept, das Prozesse der klassischen industriellen Automobilproduktion und manufakturartige Arbeiten miteinander verknüpft. Einmalig ist darüber hinaus, dass dem Phaeton-Käufer hier die Möglichkeit geboten wird, die Arbeitsschritte an seinem neuen Auto mitzuerleben. Das Luxusfahrzeug entsteht hinter 27.500 Quadratmetern Fensterfläche auf drei Ebenen im 55.000 Quadratmeter großen Produktionsbereich. In einem 40 Meter hohen Glasturm werden die fertiggestellten Fahrzeuge solange bereitgestellt, bis sie von ihren neuen Besitzern abgeholt oder zu einem Händler gebracht werden.

Umweltschonende Logistik
Da in der Gläsernen Manufaktur ausschließlich vorgefertigte Teile zu einem Produkt zusammengefügt werden, gibt es keine Emissionen, wie sie beispielsweise in Lackierereien oder Blechpressen auftreten. Doch die Verlagerung dieser Prozesse hat zur Folge, dass alle vorgefertigten Teile aus unterschiedlichsten Richtungen transportiert werden müssen.
Für den Transport der Fertigungsteile setzt Volkswagen in Dresden auf die Schiene. Zwischen dem Logistikzentrum in Dresden Friedrichstadt und der transparenten Fabrik in der Innenstadt pendeln zwei 60 Meter lange Güterstraßenbahnen (CarGo-Tram) und sorgen für eine taktgenaue Belieferung. In eine dieser Güterstraßenbahnen passen allein drei LKW-Ladungen.

Nachhaltigkeit als Unternehmensziel
Ein Unternehmen wie Volkswagen hat über die reine Produktion hinaus immer auch die eigene gesellschaftliche Verantwortung im Blick. Langfristig ist ökonomischer Erfolg nur möglich, wenn unternehmerisches Handeln durch soziale und ökologische Aspekte mitbestimmt wird. So wie die Schaffung von Arbeitsplätzen ein wesentlicher Aspekt der Standortentscheidung für Dresden war, so wichtig ist dem Unternehmen die Einbindung der Gläsernen Manufaktur in die kulturlandschaftliche Umgebung.
Allein mehrere Millionen Euro investierte Volkswagen in die landschaftsgärtnerische Gestaltung der 50.000 Quadratmeter großen Außenfläche. Neben mehreren Baumpflanzungen tragen Natriumdampflampen dazu bei, dass Insekten und Pflanzen nicht gestört werden und indirekte Lichtausstrahlung möglichst wenige Insekten anzieht. Seit einiger Zeit zählt auch der Vogelschutz zum intensiven Programm. Damit Vögel nicht gegen die großen Glasfronten prallen, sorgen seit 2004 Lautsprechersignale mit Singvogelstimmen im zehnminütigem Rhythmus dafür, dass sich die Vögel ein anderes Revier suchen.

Kontakt

Matthias Lehmann
Automobilmanufaktur Dresden GmbH
Lennéstraße 1
01069 Dresden
Telefon: +49-(0)351 420 4112
E-mail: Matthias.Lehmann@volkswagen.de