Die Zunahme der direkten CO2-Emissionen in dieser Berichtsperiode ist auf die Produktionssteigerungen, vor allem in Südamerika und Asien, und des damit verbundenen erhöhten Energieverbrauchs zurückzuführen. Neben den Produktionsausweitungen bedingt auch die Erfassung weiterer Produktionsstandorte eine Zunahme der CO2-Emissionen. Ressourcen optimierte Fertigungsverfahren und -techniken halten das Niveau der CO2-Emissionen je gefertigtem Fahrzeug über den Berichtszeitraum.
Der Anteil der gesamten CO2-Emissionen blieb im Berichtszeitraum mit einem Wert von ca. dem 4,6-fachen der direkten CO2-Emissionen relativ konstant. Dies bedeutet, dass im Jahr 2009 ungefähr 78 Prozent der gesamten CO2-Emissionen indirekt durch den Bezug von Fernwärme und Strom entstanden sind. Daraus ergeben sich ca. 22 Prozent direkt durch Verbrennungsprozesse an den Standorten entstandene Emissionen. Bei gestiegener Fahrzeugproduktion sind durch CO2-Reduzierungsmaßnahmen die direkten CO2-Emissionen je Fahrzeug in der gesamten Berichtsperiode weiter zurück gegangen.
Der Anstieg dieser Parameter zu Beginn der Berichtsperiode basiert überwiegend aus dem gestiegenen Brennstoffeinsatz außereuropäischer Standorte bei gleichzeitiger Ausweitung der Fertigung. Der im weiteren Verlauf eingetretene Rückgang der absoluten und relativen Emissionen resultiert u. a. aus verbesserten Abluftreinigungsleistungen bei der Energieerzeugung.
Durch die in der Berichtsperiode gestiegene Fahrzeugproduktion und die damit verbundene Steigerung des Lackiervolumens, kam es zu einem absoluten Anstieg der VOC-Emissionen. Gleiches galt auch für die VOC-Emissionen pro Fahrzeug.