Die Zunahme der direkten CO2-Emissionen in dieser Berichtsperiode ist auf die Produktionssteigerungen, vor allem in Südamerika und Asien, und des damit verbundenen erhöhten Energieverbrauchs zurückzuführen. Neben den Produktionsausweitungen bedingt auch die Erfassung weiterer Produktionsstandorte eine Zunahme der CO2-Emissionen. Ressourcen-optimierte Fertigungsverfahren und –techniken haben jedoch einen positiven Einfluss auf die CO2-Emissionen je gefertigtem Fahrzeug.
Der Anteil der gesamten CO2-Emissionen stieg im Berichtszeitraum vom 4,5-fachen auf das 4,9-fache der direkten CO2-Emissionen. Dies bedeutet, dass im Jahr 2008 ungefähr 79 Prozent der gesamten CO2-Emissionen indirekt durch den Bezug von Fernwärme und Strom entstanden sind. Daraus ergeben sich ca. 21 Prozent direkt durch Verbrennungsprozesse an den Standorten entstandene Emissionen. Bei gestiegener Fahrzeugproduktion sind durch CO2-Reduzierungsmaßnahmen die direkten CO2-Emissionen je Fahrzeug in der gesamten Berichtsperiode zurück gegangen.
Der Anstieg dieser Parameter zu Beginn der Berichtsperiode basiert überwiegend aus dem gestiegenen Brennstoffeinsatz außereuropäischer Standorte bei gleichzeitiger Ausweitung der Fertigung. Der im weiteren Verlauf eingetretene Rückgang der Emissionen resultiert u.a. aus verbesserten Abluftreinigungsleistungen bei der Energieerzeugung.
Durch die in der Berichtsperiode gestiegene Fahrzeugproduktion und das damit verbundene größere Lackiervolumen, kam es zu einem absoluten Anstieg der VOC-Emissionen, bei nahezu gleichbleibender Emission pro Fahrzeug.