HomeIHilfeIDialogIEnglishIVolkswagen WeltweitIVolkswagen Nutzfahrzeuge
Mobilität und Nachhaltigkeit.

Mobilität und Nachhaltigkeit.

Kalt erwischt.

Kalt erwischt.

Wenn der Winter dem Auto zusetzt.
Wer seinen Wagen rechtzeitig auf den Winter vorbereitet, kann sich böse Überraschungen und viel Ärger sparen.

Idealerweise bringt man sein Auto bereits vor Einbruch der kalten Jahreszeit zu einem umfassenden Wintercheck in eine Vertragswerkstatt des Herstellers. Hier werden in der Regel Reifen, Batterie, Kühlanlage und Beleuchtung auf ihre Wintertauglichkeit geprüft. Wer seinen Wagen allerdings lieber selbst auf Vordermann bringen will, sollte dabei die folgenden Punkte beachten:

  • Vergewissern Sie sich, dass sich im Kühler ausreichend Frostschutzmittel befindet. Bei Neuwagen ist der Frostschutz meist schon eingefüllt und garantiert, je nach Hersteller, Schutz bis zwischen -20 und -35°C (-4 und - 31°F). Gerade Besitzer von älteren Fahrzeugen sollten die Frostsicherheit des Kühlers jedoch alle zwei bis drei Jahre in der Werkstatt überprüfen lassen und gegebenenfalls erneuern. Grundsätzlich gilt: Ein Mischverhältnis von eins zu eins zwischen Wasser und Frostschutzmittel sorgt für einen Gefrierschutz bis zu ca. -35°C (-31°F).
  • Nicht vergessen: Auch im Wasser der Scheibenwischanlage muss sich ausreichend Frostschutz befinden. Ansonsten bildet sich spätestens während der Fahrt eine Eisschicht auf der Windschutzscheibe, die dem Fahrer die Sicht nimmt.
  • Montieren Sie rechtzeitig Winterreifen. Diese sollten nicht älter als vier Jahre sein und eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern aufweisen. Auch der Reifendruck sollte überprüft werden. Denn falscher Druck bedeutet schlechte Bodenhaftung.
  • Gerade im Herbst und Winter sind die Sichtverhältnisse aufgrund des geringen Tageslichtes oft sehr schlecht. Es empfiehlt sich daher, die gesamte Beleuchtungsanlage zu checken. Insbesondere die Scheinwerfer sowie die Brems-, Rück- und Nebelschlussleuchten sollten überprüft werden.
  • Niedrige Temperaturen setzen der Batterie zu und verringern ihre Leistung. Um Startschwierigkeiten zu vermeiden, empfiehlt es sich deshalb, Flüssigkeit nachzufüllen oder die Batterie auszutauschen.
  • Da die Türdichtungen oft einfrieren, sollten sie vorher mit einem Gummi- oder Fettstift eingerieben werden. Den selben Effekt erzielen übrigens auch preiswertere Vaseline oder Glyzerin. Zugefrorene Türschlösser enteist man am besten mit einem umweltschonenden Enteisungsspray, das natürlich nicht im Auto liegen sollte.
  • Auch wenn es den meisten Autofahrern lästig ist: Bei zugefrorenen Scheiben hilft in der Regel nur der Eiskratzer. Enteisungssprays wirken meist nur bei dünnen Eisschlieren. Auf keinen Fall sollten Sie heißes Wasser über die zugefrorenen Scheiben schütten. Sonst droht die Gefahr, dass das Glas platzt. Im Sinne der Umwelt sollte der Motor erst kurz vor dem Losfahren gestartet werden und nicht schon während des Kratzens im Stehen warmlaufen.